«Starkes Fundament für die kommunale Arbeit»

Kreisvorstand der Grünen Rottal-Inn zieht Bilanz der Kommunalwahl

Der Kreisvorstand von Bündnis 90/Die Grünen im Landkreis Rottal-Inn hat nach der Kommunalwahl 2026 eine erste Bilanz gezogen. Dabei würdigten die Grünen-Kreisvorsitzenden Mia Goller und Wilko Beinlich besonders den Einsatz der Landratskandidatin Larissa Hausberger. Sie habe einen engagierten Wahlkampf geführt und wichtige Zukunftsthemen für den Landkreis in den Mittelpunkt gestellt.

Hausberger habe deutlich gemacht, dass nachhaltige Politik auch im ländlichen Raum viele Menschen anspreche, heißt es aus dem Kreisvorstand. Mit ihrem Wahlkampf habe sie zentrale Fragen zur Entwicklung des Landkreises aufgegriffen und Impulse für die politische Diskussion gesetzt.

Auch mit Blick auf die kommunalen Gremien sehen sich die Grünen weiterhin gut aufgestellt. «Das Ergebnis macht deutlich, dass grüne Politik im Landkreis Rottal-Inn fest verankert ist», erklären die beiden Kreisvorsitzenden. In Simbach am Inn, Eggenfelden, Pfarrkirchen, Hebertsfelden und Rimbach seien die Grünen mit eigenen Listen in den Räten vertreten. Darüber hinaus engagierten sich grüne Mitglieder über örtliche Wählerlisten auch in den Gemeinderäten von Falkenberg, Zeilarn, Stubenberg und Julbach.

Besonders erfreulich sei, dass die Partei künftig erstmals in Simbach am Inn und in Rimbach vertreten ist.

Aus Sicht der Grünen wird ein großer Teil politischer Gestaltung auf kommunaler Ebene entschieden. Fragen der Ortsentwicklung, der Mobilität im ländlichen Raum oder des Umgangs mit Flächenverbrauch hätten unmittelbare Auswirkungen auf den Alltag der Menschen im Landkreis.

Zugleich spiele der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen eine wichtige Rolle. Politik müsse aber immer auch die Bedürfnisse der Menschen vor Ort im Blick behalten. Ziel sei es, gute Lebensbedingungen für Familien, ältere Menschen und junge Leute zu schaffen, die ihre Zukunft im Landkreis sehen.

Mit Blick auf die noch ausstehende Stichwahl um das Landratsamt verfolgen die Grünen den weiteren Verlauf mit Interesse. Im Wahlkampf seien zahlreiche politische Ziele und Ankündigungen formuliert worden, die zentrale Zukunftsfragen des Landkreises betreffen. «An diesen Aussagen werden wir die Verantwortlichen auch messen», betont der Kreisvorstand.

Als Beispiel nennt der Vorstand die Idee von Regionalwerken. Wenn die Energiewende vor Ort ernst genommen werden solle, müsse auch die wirtschaftliche Wertschöpfung möglichst in der Region bleiben. Regionalwerke könnten dazu beitragen, erneuerbare Energien gemeinsam zu entwickeln und Kommunen sowie Bürgerinnen und Bürger unmittelbar daran zu beteiligen.

Zum Abschluss bedankt sich der Kreisvorstand bei allen Kandidatinnen und Kandidaten sowie bei den zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützern im Wahlkampf. Kommunalpolitik lebe vom persönlichen Engagement vor Ort – dieses Engagement sei die Grundlage für lebendige und demokratische Gemeinden im Landkreis.

Image by pics_kartub from Pixabay

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